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Praktikum

Jungen Menschen einen Einblick in die Arbeit eines Landtagsabgeordneten geben ist eines der Ziele, die ich mit dem Angebot eines Praktikums erreichen möchte. Besuche bei Ausschuss- und Plenarsitzungen, Termine im Wahlkreis und Unterstützung bei inhaltlicher Recherche sind Kernelemente des Praktikums.

Bei Interesse an einem Praktikum wenden Sie sich bitte an meine Mitarbeiter in meinem Wahlkreisbüro:
0511/1674-340
landtag@marco-brunotte.de
Mo-Fr 09:00 Uhr - 13:00 Uhr

Praktikumsbericht: Schüler begleiten Abgeordnete

Wir, Jasmina Musäus (15) und Mia Marie Lazar (15) aus Burgwedel, begleiteten den Landtagsabgeordneten Marco Brunotte vom 2.11. bis zum 6.11.2009.
Für uns war es interessant zu erleben, was ein Landtagsabgeordneter für Termine und Pflichten hat, da wir vor dem Praktikum keine Vorstellung davon hatten.

Im Laufe jeden Tages waren wir mindestens einmal im Landtag um Termine wie Ausschüsse oder Arbeitskreise wahrzunehmen.
Wir nahmen am Arbeitskreis Soziales der Landtagsfraktion der SPD und am Arbeitskreis Recht teil sowie an den Ausschüssen für Bundes-, Europa- und Medienangelegenheiten, für Soziales, Familie, Frauen und Gesundheit und für Rechts- und Verfassungsfragen. Dort haben wir interessiert zugehört, da für uns ihre Debatten und Streitgespräche spannend waren.
Themen wie Haushalt, Schweinegrippe und Gleichberechtigung von Frauen wurden ausgiebig besprochen. Um die Fragen der Abgeordneten beantworten und Missverständnisse aus dem Weg räumen zu können, wurden zu fast jedem Thema Experten eingeladen.
In den Arbeitskreisen der Fraktionen zu den verschiedenen Ausschüssen wurden die Themen, die als Tagesordnungspunkte für die jeweiligen Ausschüsse angesetzt waren, erörtert und die Meinungen besprochen, damit man in den Ausschüssen eine einheitliche Meinung als Fraktion hatte und eventuell aufgekommene Fragen schon vorher ausgearbeitet hatte.

Abgesehen von den Terminen im Landtag, muss man als Landtagsabgeordneter auch Außentermine wahrnehmen, um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger besser vertreten zu können. Wir haben Marco Brunotte zu einem Treffen mit dem Geschäftsführer des „Weißen Ring“ begleitet. Diese Organisation, die Opfern von Gewalttaten hilft, wird ausschließlich von Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert und bat nun um eine eventuelle finanzielle Unterstützung des Landes Niedersachsens, um noch effektiver arbeiten zu können. Marco Brunotte und Stefan Politze erklärten sich bereit, sich darum zu kümmern, und wollen als Ansprechpartner des „Weißen Ring“ fungieren. Die Abgeordneten, die beide im Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen sitzen, hatten eine Besprechung mit dem „Weißen Ring“ wahrnehmen wollen, da sie sich sonst mehr den Tätern und weniger den Opfern von Gewaltverbrechen zuwenden.

Am erstaunlichsten war für uns, dass sogar die Abgeordneten der Region Hannover in ihrer Bürobesprechung über das in Burgwedel geplante und sehr umstrittene Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus diskutiert haben.

In dieser kurzen, aber sehr informativen und aufschlussreichen Woche haben wir sehr viel Interessantes erlebt und uns ist klargeworden, dass Politik auch für Jugendliche sehr spannend sein kann und uns viele Themen uns nicht egal sein sollten. Es ist beachtlich, wie viel ein Politiker mitbestimmen kann, und somit sagen wir aus voller Überzeugung, dass der Tagesablauf eines Abgeordneten keinesfalls langweilig ist.
 

Besuch Jva Vechta

Marco Brunotte (links) und die beiden Praktikanten Martin Kallmeyer und Arne Bonhage (rechts)

Kurzbericht – Praktikum

Politik bedeutet grob formuliert das Zusammenwirken gesellschaftlicher Kräfte. Verschiedene Interessenvertreter mit unterschiedlichen inhaltlichen Ausrichtungen ringen um Ausgleich. In einer Demokratie sind es die gewählten Volksvertreter, die diese diversen Anliegen vermitteln müssen.
Wir, Arne und Martin, haben uns für das Praktikum bei einem Landtagsabgeordneten entschieden, um diese Vorgänge aus einer näheren Perspektive zu betrachten. In unserer Zeit bei Marco Brunotte haben wir Einblicke in verschiedene Tätigkeitsfelder und inhaltliche Herausforderungen der Arbeit eines Parlamentariers erhalten.
Zunächst konnten wir uns dabei ein Bild von der Arbeit in niedersächsischen Landtag machen. Wir haben in unserer Zeit mehrere Fraktionssitzungen der SPD besucht und haben die Arbeit im Arbeitskreis Soziales über mehrere Wochen verfolgt. Auch einige Ausschusssitzungen konnten wir besuchen. In diesen werden die Gesetzesvorlagen für die Abstimmung im Plenum vorbereitet. Es treffen die Vertreter aller Parteien aufeinander und beraten mit zumeist sachlichen Argumenten und in guter Arbeitsatmosphäre über die Gesetze. Bei unserem Praktikum konnten wir die verschiedenen Ebenen der Gesetzesberatung einsehen, von der hitzigen Diskussion im Plenum bis zur unaufgeregten Arbeit im Unterausschuss.
Marco ist Sprecher der SPD Fraktion im Bereich Justizvollzug. In dieser Tätigkeit bereist er die niedersächsischen Justizvollzugsanstalten. An einem dieser Besuche konnten wir teilnehmen. Wir besuchten den Frauenvollzug der JVA Vechta und bekamen vor Ort einen Einblick in die Arbeit der Vollzugsbediensteten, sowie in das Gefangenenleben (siehe Bild).
Wir waren nicht nur mit unserem Abgeordneten unterwegs. Martin konnte für einige Tage im Wahlkreisbüro von Hubertus Heil mitarbeiten und war an einem Tag auch mit diesem in Landkreis Peine bei Ortsbesuchen dabei. Arne hat sich im Rahmen einer Fahrt für politisch Interessierte nach Berlin auch über die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten informieren können. Ebenso unterstützte er die Landtagsfraktion mit Recherchen zur Klimaschutzpolitik der Bundesländer.
Bei der Arbeit eines Politikers lassen sich die verschiedenen Tätigkeiten; ob in der Partei, im Parlament oder im Wahlkreis; nicht trennscharf voneinander abgrenzen. Wir haben auch Einsichten in die verschiedenen Ebenen der SPD erhalten. So haben wir den Unterbezirksparteitag in Hannover als Gäste besucht und konnten auch an Gesprächsrunden zur Situation des Unterbezirks, sowie zur Wahlkampfvorbereitung teilnehmen.



Marco Brunotte Und Elisa Lehmann

Schülerpraktikum bei Marco Brunotte

Im Januar 2009 war ich, Elisa Lehmann (17), zwei Wochen lang Praktikantin bei Marco Brunotte. Während dieser Zeit habe ich viele Eindrücke über die Tätigkeiten eines Landtagsabgeordneten gesammelt.
An den meisten Tagen waren wir viel unterwegs. Ich habe Marco Brunotte zu Terminen mit Firmen, die in seinem Wahlkreis ansässig sind, begleitet. So waren wir zum Beispiel bei dem Bauunternehmen “Hastrabau” oder der Firma für Tiermedizin “Essex Animal Health”. Die Firmen schilderten ihre derzeitige Lage und äußerten ihre Anliegen an die Politik.
Außerdem waren wir bei “Fairkauf”, ein Kaufhaus für einkommensschwächere Menschen. Das Kaufhaus bietet gebrauchte Ware zu niedrigen Preisen an und gibt Arbeitslosen die Möglichkeit sich wieder in den Arbeitsalltag zu integrieren. Durch den Erfolg des Konzeptes wurden nun erste Planungen gemacht, um eine mögliche neue Filiale in Langenhagen mit mehreren anderen sozialen Projekten zu verbinden.
Sogar ein Tag im DRK-Kindergarten Langenhagen blieb nicht aus. Den Kindergärten fehlen genügend Betreuungskräfte und somit brauchen sie Unterstützung des Landes. Die SPD hat bereits einen Antrag für einen neuen Gesetzesentwurf gestellt und nun wollte Marco Brunotte noch einmal selbst einen Eindruck bekommen.
Abgesehen davon nahmen wir auch repräsentative Termine wahr. Daher waren wir bei einer Infoveranstaltung des Landesjugendring Niedersachsen e.v. über die neue Juleica und des Weiteren bei den Neujahrsempfängen der Ingenieurkammer Niedersachsen und des Verbandes für Wohnungswirtschaft Niedersachsen. In Vorträgen wie zum Beispiel “Nichts ist vergänglicher als die Zukunft” wurde auf die vergangenen Jahre zurückgeblickt und das neue Jahr eingeläutet.

Wenn wir nicht auf Bereisungen waren, waren wir im Büro oder im Landtag. Ich war Gast der Arbeitskreise und Ausschüsse “Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit” und “Rechts- und Verfassungsfragen”. Sie beinhalteten Themen wie zum Beispiel Gefangenentrasporte oder ein Aktionsprogramm gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus. Im Arbeitskreis Soziales war ein ehemaliges Heimkind zu Besuch. Inhalte der Sitzung waren die schlimme Vergangenheit der Heimkinder und eine mögliche finanzielle Unterstützung des Landes, um ihre sie für die schlimmen Geschehnisse in ihrer Jugend zu entschädigen.

In diesen zwei Wochen habe ich sehr viel gesehen und erlebt. Da ich selber auch politisch aktiv bin, war es spannend die Tätigkeiten eines Landtagsabgeordneten kennen zu lernen. Das Praktikum hat mir gezeigt, dass Politiker einen abwechslungsreichen, aber zugleich anstrengenden Beruf haben. Darüber hinaus habe ich einiges gelernt und das Praktikum hat mir, bei der Entscheidung was ich in meiner Zukunft machen werde, beachtlich weitergeholfen.



Sabrina Maa _ _marco Brunotte

Landespolitik erleben: Langenhagener Studentin macht Praktikum bei Marco Brunotte

Drei Wochen lang absolvierte die 20jährige Politikstudentin Sabrina Maaß aus Langenhagen ein Praktikum bei Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter für Langenhagen, Isernhagen und Burgwedel.



Statt Kaffeekochen und Kopieren standen Besuche der Justizvollzugsanstalt Hünfeld, der MTU und Arbeitskreisen sowie Ausschüssen im Landtag auf dem Programm. Bereits an ihrem ersten Tag begleitete die Studentin den Landtagsabgeordneten Marco Brunotte sowie zwei weitere Landtagsabgeordnete der SPD-Fraktion bei einem Besuch der ersten teilprivatisierten Justizvollzugsanstalt Deutschlands im hessischen Hünfeld. Dort informierten der Anstaltsleiter und seine Mitarbeiter die Gäste über die moderne Haftanstalt. Hierbei standen Fragen bezüglich der Wirtschaftlichkeit und Funktionsfähigkeit sowie der möglichen Schwächen eines teilprivatisierten Strafvollzugs im Vordergrund. Dabei wurde deutlich, dass angesichts der geplanten JVA Bremervörde in Niedersachsen, die als teilprivatisierte Anstalt entstehen soll, noch erheblicher Diskussionsbedarf im Landtag besteht. Bei einem anschließenden Rundgang durch die JVA wurde den Abgeordneten und der Sabrina Maaß ein Einblick in den Strafvollzug gewährt, wobei weitere Besonderheiten des teilprivatisierten Modells angesprochen wurden.

Ein Besuch bei der MTU, einem der größten Arbeitgeber in Langenhagen, war der nächste Höhepunkt auf dem Praktikantenplan. MTU-Chef Uwe Blöcker und Betriebsratsvorsitzender Michael Behé empfingen Marco Brunotte und andere Abgeordnete der SPD, um sie über die MTU und deren Perspektiven für den Standort Langenhagen zu informieren und den beeindruckten Gästen anschließend eine Werkshalle zu zeigen, in der Triebwerksteile repariert werden. Besonders erfreut zeigten sich die Gäste über die Investitionsfreude des Unternehmens, wodurch zahlreiche Arbeitsplätze in Langenhagen auf lange Dauer gesichert werden.

Neben den Bereisungen standen auch eine Führung durch den Landtag und Büroarbeit auf dem Programm. So durfte die Studentin Artikel für die Homepage des Langenhagener Abgeordneten verfassen, bei Ausschusssitzungen zusehen und Recherchearbeiten erledigen. Sabrina Maaß: „Ich habe mich sehr gefreut, dass ich einen ungeschminkten und sehr interessanten Einblick in die Tätigkeit eines Abgeordneten gewinnen und hinter die Kulissen des Politikbetriebs blicken konnte."



Politik mal „live“ erleben: Schülerpraktikum beim Landtagsabgeordneten

Im Rahmen ihres Betriebspraktikums begleitete die Schülerin Melissa Nosrati (15) zwei Wochen lang den Landtagsabgeordneten Marco Brunotte und erhielt dabei erste Einblicke in den politischen Alltag.
„Eine Bekannte gab mir den Tipp, mich im Landtag zu bewerben“, erklärte Melissa, die die politische Arbeit unbedingt mal „live“ erleben wollte. Die gewonnenen Eindrücke sollen der Schülerin auch als Entscheidungshilfe dienen, denn bald muss sie ihre Kurse für das Abitur wählen.
 

Ihre Arbeit war in mehrere Bereiche unterteilt. So begleitete sie den Landtagsabgeordneten Marco Brunotte zu vielen seiner Termine, z. B. in Arbeitskreise, Ausschüsse oder Fraktionssitzungen und erhielt dadurch die Möglichkeit hinter die Kulissen seiner Arbeit zu blicken. Aber ganz allein kann ein Abgeordneter die anfallende Arbeit gar nicht bewältigen. Eine wichtige Rolle in der Vorbereitung, also zum Beispiel beim Vereinbaren von Terminen, spielt die Mitarbeiterin in seinem Büro. Auch hier verbrachte die Schülerpraktikantin einen Teil ihrer Zeit. Zu den Aufgaben der Praktikantin gehörten Recherchearbeiten und Veranstaltungsplanungen.
Ein Höhepunkt für die Schülerin war das Plenum im Niedersächsischen Landtag. Direkt von den Logenplätzen aus konnte sie die teils hitzigen Diskussionen mit verfolgen. „Besonders spannend war es für mich, auch die Vorbereitung erlebt zu haben und so die ganzen Prozesse und Zusammenhänge besser nachvollziehen zu können“, erklärte Melissa hinterher.
Melissa ist schnell klar geworden, dass der Beruf eines Politikers sehr spannend, abwechslungsreich und vielseitig sein kann, man aber auch viele Qualitäten, wie Belastbarkeit und Flexibilität mit sich bringen muss. Vorher war ihr nicht bewusst, mit wie viel Arbeit und Organisation politische Arbeit verbunden ist.
„Am liebsten würde ich hier bleiben“, erklärt die junge Praktikantin zufrieden, die sich sicher ist einen der besten Praktikumsplätze gehabt zu haben. Ihre persönlichen Ziele, nämlich sich einen Einblick zu verschaffen und sich besser orientieren zu können, hat sie erreicht. Auch beruflich möchte die Schülerin nun vielleicht etwas im Bereich der Politik machen.

Praktikantin Melissa

V.l.n.r.: Praktikantin Melissa, Hospitantin Hezil, Marco Brunotte, Hospitantin Motahhareh



 

 
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