Niedersachsen: Krankenhausland.

Moderne Krankenhäuser

Zu einem guten Leben gehört vor allem auch eine gute und wohnortnahe gesundheitliche Versorgung: Mit dem Projekt „Gesundheitsregion Niedersachsen“ haben wir es geschafft, den Investitionsstau bei der Gesundheitsvorsorge zu durchbrechen.

In den kommenden drei Jahren investieren wir mehr als 1,3 Milliarden Euro in die niedersächsischen Krankenhäuser. Zusätzlich stellen wir ab sofort 110 Millionen Euro jährlich für die Sanierungen der niedersächsischen Kliniken und die Anschaffung von Großgeräten bereit. Mit einem zusätzlichen Sondervermögen von 2,1 Milliarden Euro werden wir die Sanierung und Modernisierung der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universitätsmedizin in Göttingen sicherstellen.

 

Im Detail:

Wir haben das Gesundheitswesen gestärkt und das Projekt „Gesundheitsregionen Niedersachsen“ gestartet. Von 2014 bis 2017 wurden kommunale Strukturen und Projekte gefördert, die auf eine bedarfsgerechte und möglichst wohnortnahe Gesundheitsversorgung abzielen. Den Investitionsstau haben wir in diesem Bereich erstmals deutlich reduziert.

Mit dem Krankenhaus-Investitionsprogramm, dem Sonder-Investitionsprogramm zur Sicherung der Krankenhausstruktur sowie der Förderung über den Strukturfonds in den Jahren 2016 bis 2020 ein Gesamtpaket von über 1,3 Milliarden Euro für Investitionen in die Niedersächsischen Krankenhäuser schnüren.

Zusätzlich werden wir in 2017 sowie den Folgejahren jeweils rund 110 Millionen Euro Pauschalförderung für Niedersachsens Kliniken bereitstellen, von denen diese kleinere Baumaßnahmen bewältigen und Großgeräte anschaffen können.

Mit einem Sondervermögen werden wir die notwendige Erneuerung bei der Medizinischen Hochschule Hannover und bei der Universitätsmedizin in Göttingen sicherstellen. Der Investitionsbedarf für den Bereich der Krankenversorgung an beiden Hochschulkliniken wird derzeit auf rund 2,1 Milliarden Euro geschätzt. In einem ersten Schritt werden wir dem neuen Sondervermögen 750 Millionen Euro zuführen. 600 Millionen Euro davon sind als erste Marge für die Unikliniken reserviert – mit 150 Millionen Euro wird der Sanierungsstau an anderen Hochschulen abgebaut. Zur Sicherstellung der Gesamtfinanzierung ist es erforderlich, dass dem Sondervermögen in künftigen Jahren weitere Mittel aus dem Landeshaushalt zugeführt werden. Hierzu werden wir uns als Landesregierung verpflichten.